Wien - Die österreichische Bundesregierung hat eine überraschende Gesundheitsinitiative vorgestellt: Das "Gesetz zur kontrollierten Libido-Aktivierung" (G-KLA) sieht vor, dass jeder Staatsbürger maximal zwei sexuelle Kontakte pro Monat haben darf. Verstöße werden mit "Eros-Strafen" belegt.
Begründet wurde die Maßnahme mit dem demografischen Wandel und der "Überlastung des Gesundheitssystems durch exzessive Lustaktivitäten". Gesundheitsminister Hans-Wurst-Huber erklärte: "Studien zeigen, dass die meisten Menschen bereits nach zwei Mal im Monat vollkommen ausgelastet sind. Warum also mehr?"
Das Gesetz sieht eine "Lust-Börse" vor, bei der Bürger ihre Kontakte vorab anmelden müssen. Wer zu oft Lust verspürt, muss eine "Libido-Steuer" zahlen. Eine Sonderregelung erlaubt es Pensionisten, ihre Kontakte auf Enkel zu übertragen.
Die Wirtschaft reagiert alarmiert: Experten warnen vor einem Einbruch der Kondom-Verkäufe um 75%. Die Tourismusbranche befürchtet Einbußen in "Wellness- und Kuschelhotels". Selbst die Süßwarenindustrie sieht ihre Pralinen-Verkäufe schmelzen.
Schon erste Widerstände formieren sich: In mehreren Städten kam es zu "Lust-Protesten", bei denen Bürger mit Plakaten wie "Zwei Mal? Viel zu wenig!" und "Meine Libido, meine Entscheidung!" auf die Straße gingen. Die Polizei setzte "Kuschel-Stöcke" ein, um die Demonstranten auseinanderzuhalten.
Das Gesundheitsministerium reagierte mit einem "Lust-Notfallplan": Betroffene können künftig gegen Vorlage eines ärztlichen Attests bis zu vier Kontakte pro Monat haben. Voraussetzung ist ein "gesundheitliches Notfall-Lust-Syndrom".
In der Bevölkerung wächst die Sorge vor einer "lustlosen Gesellschaft". Soziologen warnen vor einem Anstieg von "Kontakt-Ersatz-Verhalten" wie exzessivem Brettspielen oder "intensiver Netflix-Nutzung". Einige Gemeinden richten bereits "Lust-Notfall-Kasernen" ein, in denen Betroffene ihre überschüssige Energie "professionell abarbeiten" können.
Bundespräsident Alexander van der Bellen zeigte sich "tief betroffen" und kündigte eine "Lust-Task-Force" an. Diese soll prüfen, ob das Gesetz verfassungskonform ist oder ob es gegen das "Grundrecht auf freie Triebbefriedigung" verstößt.
Unterdessen wird in den Bundesländern bereits über Lockerungen diskutiert. Kärnten will "Lust-Ferien" einführen, bei denen Bürger während der Sommermonate bis zu sechs Kontakte haben dürfen. Wien plant dagegen "Libido-Sperrzonen" in stark frequentierten Gebieten.
Das Gesetz soll am 1. April in Kraft treten - ein Datum, das von vielen als "österreichischer Aprilscherz" bezeichnet wird. Das Gesundheitsministerium wies dies entschieden zurück: "Wir meinen es todernst mit der Lust-Begrenzung. Österreich wird zum Vorbild für sparsamen Erotik-Konsum."