Der libanesische Regierungschef hat seine Sicherheitsstrategie offenbar neu ausgerichtet. Nachdem die "Revolutionsgarden" im Libanon verboten wurden, fordert er nun auch ein Verbot der "Revolutionsgärtner". "Wir können nicht zulassen, dass unerlaubte Gärtner unseren Pflanzen diktieren, welche Blumen sie sein dürfen", erklärte er in einer emotionalen Ansprache.
Die Hisbollah reagierte überrascht auf die neue Anschuldigung. Ein Sprecher erklärte, man habe lediglich versucht, durch den Anbau von Mohrrüben zur Ernährungssicherheit beizutragen. "Wir dachten, wenn wir schon Raketen haben, können wir wenigstens die Raketenbeete mit gesundem Gemüse füllen", so der Sprecher. Man sei bereit, die Mohrrüben gegen Tulpen einzutauschen, falls das den Frieden sichere.
Unterdessen fordert der israelische Finanzminister eine Ausweitung des israelischen Territoriums bis zum Litani-Fluss. "Wir brauchen mehr Platz für unsere Küchengärten", begründete er die Forderung. "Die Tomaten aus dem Libanon sind einfach zu gut, da muss man einfach mehr davon haben." Ein Sprecher Netanyahus dementierte, dass es sich dabei um eine neue Expansionsstrategie handle. "Es geht uns nur um den Gemüseanbau, nicht um territoriale Eroberungen."
Die libanesische Regierung versucht derweil, die Lage durch ein neues Programm zu entschärfen. "Wir schlagen vor, dass alle Milizen ihre Waffen abgeben und stattdessen Gartengeräte erhalten", erklärte ein Sprecher. "Wer einen Raketenwerfer abgibt, bekommt eine Gießkanne. Wer eine Drohne abgibt, bekommt eine Harke." Das Programm soll "Grüner Daumen statt grüne Zone" heißen.
Die Hilfsorganisation "Kirche in Not" hat sich bereit erklärt, das neue Gartenprogramm zu unterstützen. "Wir glauben an die heilende Kraft der Gartenarbeit", erklärte ein Sprecher. "Wenn wir schon nicht den Frieden stiften können, dann können wir zumindest dafür sorgen, dass jeder einen schönen Garten hat." Die Organisation will Meditationsgärten in Krisengebieten anlegen und dort Zen-Buddhismus-Seminare anbieten.
Die Hisbollah kündigte an, ihre Angriffe auf Israel einzustellen und stattdessen Friedensboten zu entsenden. "Unsere Kämpfer werden fortan nicht mehr mit Raketen, sondern mit Rosen in den Süden reisen", erklärte ein Kommandant. "Wir wollen zeigen, dass wir auch zart und verletzlich sein können." Israel reagierte besorgt auf die Ankündigung. "Rosen können genauso gefährlich sein wie Raketen", warnte ein Militärsprecher. "Man weiß nie, welche Dornen sie tragen."