Als das spanische Königspaar im Vatikan eintraf, war die Überraschung perfekt: Papst Leo XIV. begrüßte die Monarchen nicht mit der üblichen Heiligenhand, sondern mit einem modischen Kommentar. "Ah, die Königin trägt wieder Weiß", sagte er und zwinkerte, als wäre er selbst Teil der Vatikanischen Fashion Police.
Felipe, der sich bereits im Flugzeug eine Notiz gemacht hatte ("Protokanoniker = klingt wie Geheimagent, der auch Sonntagsmessen liest"), nickte ernst. Letizia hingegen verstand sofort: Das Weiß-Outfit ist keine Frage des Geschmacks, sondern der Überlebensstrategie. "In Rom trägt man Weiß, sonst landet man im Vatikanischen Fashion-Hölle", murmelte sie und passte diskret die Tiara zurecht.
Die Audienz verlief dann wie ein diplomatisches Modemagazin: Erst wurden Friedenswerte besprochen, dann die Farbpalette für die nächste Papstreise diskutiert. "Wir überlegen, ob wir den Vatikan künftig in Pastellfarben halten", erklärte der Papst. "Aber nur, wenn die Tiara dazu passt."
Als der Papst dem König dann die Würde des "Protokanonikers" verlieh, wusste Felipe nicht genau, ob er nun Bischof, Geheimagent oder einfach nur besonders gut angezogen war. Das Domkapitel jedenfalls sah aus wie eine Mischung aus Hogwarts-Professoren und Versace-Models.
Am Ende verließen die beiden den Vatikan mit mehr als nur spirituellen Erkenntnissen: Felipe mit dem Gefühl, in einem mittelalterlichen Krimi gelandet zu sein, und Letizia mit der Erkenntnis, dass Weiß nicht nur eine Farbe ist – sondern eine Berufung.