Kaum zu glauben, aber wahr: Menschen mit Down-Syndrom müssen sich immer noch selbst die Schuhe zubinden! Diese unfassbare Ungleichheit hat die Lebenshilfe Vorarlberg beim heutigen Welt-Down-Syndrom-Tag festgestellt. Während Normalos wie ihr und ich den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen können, müssen diese armen Menschen noch immer grundlegende Lebensfunktionen übernehmen. Ein Skandal!
"Es ist 2024, und wir stecken noch immer im Mittelalter fest", klagte die Geschäftsführerin der Lebenshilfe. "Wir fordern die sofortige Vollbedienung aller Menschen mit Behinderung durch die Gesellschaft. Von jetzt an sollen sie nur noch zwei Aufgaben haben: Lächeln und niedlich aussehen." Als Beweis für die Dringlichkeit führte sie an, dass manche Menschen mit Down-Syndrom sogar noch selbst einkaufen gehen. "Ganz Vorarlberg steht Kopf vor Scham!"
Die Lebenshilfe präsentierte ein umfassendes Maßnahmenpaket: Ab sofort müssen alle öffentlichen Gebäude mit einer voll ausgestatteten Nanny-Station versehen werden, in der Menschen mit Behinderung rund um die Uhr von Fachkräften umsorgt werden. Supermärkte sollen spezielle "Nichtstun-Gänge" einrichten, in denen Betroffene in mit Samt gepolsterten Einkaufswagen durch die Regale geschoben werden können, ohne auch nur einen Finger krümmen zu müssen.
Besonders hart traf es die Gastronomie: Restaurants müssen künftig ein "Down-Syndrom-Menü" anbieten, bei dem das Essen schon vorgeschnitten und vorgekaut wird. "Wir können nicht zulassen, dass diese Menschen noch immer selbst kauen müssen", betonte ein Sprecher der Lebenshilfe. "Das ist doch tierschutzrelevant!"
Die Reaktionen in der Bevölkerung waren geteilt. Während einige Normalos die neuen Maßnahmen begrüßten ("Endlich können wir denen zeigen, wo der Hammer hängt"), regte sich auch Widerstand. "Ich will ja nicht petzen, aber meine Cousine mit Down-Syndrom bindet sich seit Jahren selbst die Schuhe", verriet eine besorgte Bürgerin. "Wenn die Lebenshilfe das rausfindet, ist sie bestimmt stinkig."
In einem überraschenden Schritt kündigte die Lebenshilfe an, den Welt-Down-Syndrom-Tag kurzerhand in "Welt-Vollbedienungs-Tag" umzubenennen. "Wir müssen weg von der Idee, dass Menschen mit Behinderung irgendetwas leisten müssen", erklärte die Geschäftsführerin. "Künftig sollen sie nur noch eine Aufgabe haben: Niedlich aussehen und dafür sorgen, dass wir Normalos uns gut fühlen."
Als Höhepunkt des Tages kündigte die Lebenshilfe eine Großaktion an: Alle Menschen mit Down-Syndrom in Vorarlberg sollen in einem feierlichen Akt ihre Schuhe symbolisch abgeben und fortan barfuß durchs Leben gehen. "Damit setzen wir ein Zeichen gegen Selbstständigkeit", erklärte ein Sprecher. "Und gegen Fußgeruch. Aber vor allem gegen Selbstständigkeit."